Thanksgiving

Am Donnerstag wird in Teilen der Welt das Erntedankfest gefeiert. Auch dieses Jahr wird sich mein Wunsch nach einem traditionellen Fest nicht erfüllen, obwohl ich mich so sehr danach sehne, einmal so zu feiern, wie die Filme aus Hollywood es mir immer suggerieren. Vermutlich gar nicht viel anders als die Weihnachtsfeiern: Familie, zuviel Essen und unangenehme Stille oder Lautstärke, je nachdem wie man sich benimmt.

Eine Tradition werde ich aber dennoch fortführen, um Menschen zu danken, die mir in den vergangenen zwölf Monaten zur Seite standen. Es begann damit, dass ich auf Facebook enge Freunde verlinkt habe, um dann eine paar liebe Worte an sie zu richten, doch es dieses Jahr bedarf es noch innigeren Dank, denn 2020 hat uns alle Kraft und Lust gekostet.

Zuerst möchte ich allen Menschen danken, die sich während der vergangenen Monate unter Einsatz ihres Lebens in den Dienst der Gemeinschaft gestellt haben. Pflegepersonal, Notdienstleister, Krankenhauspersonal und alle anderen, die tagtäglich alles geben, damit wir eine fundamentale Versorgung derer haben, die in vielerlei Hinsicht ebenfalls vulnerabel sind. Mein Wort ist ein kleines Symbol, doch mit meinem Dank verspreche ich auch, dass ich auf politischer Ebene für weitere Anerkennung kämpfe, denn was ihr geleistet habt, ist nicht in Worte zu fassen. Danke dafür.

Tag der Pflege

An zweiter Stelle stehen da meine Kolleg:innen, denn ich empfinde ihren Stress und ihre Aufregung zutiefst nach. Viele Bereiche und Sektoren leider unter der Pandemie, doch ich möchte nur für meinen Teil sprechen, weshalb ich jetzt nicht nur Dank, sondern auch Lob an sie richten, denn bei allem Ärger spüre ich, dass ich vertrauensvoll mit ihnen sprechen kann und sie bereitwillig Unterstützung leisten, so weit das möglich ist. Danke dafür.

https://www.instagram.com/p/CHs1RJAACce/

Am Ende möchte ich vor allem meinen Freunden danken, die mir jeden verdammten Tag das Gefühl geben, wertgeschätzt zu werden. In der Jugend habe ich mich lange danach gesehnt, Teil einer sozialen Gruppe zu sein, die mich akzeptiert wie ich bin – laut, begeisterungsfähig, plapperig und teils zu offen. Nun fühle ich mich kontinuierlich gesegnet, Menschen an meiner Seite zu haben, die mich genauso akzeptieren: in jeder Notlage und bei jedem Höhepunkt. Ein Danke reicht dafür nicht annähernd aus, weshalb ich zu jedem Zeitpunkt bereit bin, alles zu opfern, um ein loyaler Freund zu sein, denn in allem Chaos des Lebens ist es die Freundschaft, die mir persönlich festen Halt gibt. Danke dafür.

Abschließend danke ich nun noch einer besonderen Frau, Maria. Unsere Freundschaft hat sich in den letzten 12 Monaten als prägend herausgestellt und ist so aufrichtig und intensiv, dass ich dafür extragroßen Dank aussprechen will – und das solltet ihr auch, denn Maria liest meine Text hier nebenher auch noch Korrektur.

Des Weiteren wünsche ich mir, dass auch ihr euch die Zeit nehmt, lieben Menschen zu danken, denn die Pandemie hat uns erneut vor Augen geführt, dass Nähe, Freundschaft und Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit sind – und wir sie schätzen sollten, indem wir z.B. die Wertschätzung aussprechen.

Danke, dass ihr mir Säule im Leben seid.

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